Willkommen in meinem digitalen Archiv
Mein Name ist Jürgen Hatzl, und ich bin ein Mensch. Ein Mensch, der nachdenkt – manchmal zu viel, manchmal zu wenig. Ersteres ist zumeist schmerzfrei und ohne bekannte Nebenwirkungen. Nachdenken schützt mich allerdings nicht vor schlechten Entscheidungen. Es hilft mir höchstens dabei, die Ursachen persönlicher Katastrophen im Nachhinein schlüssig zu erklären.
Beim Ordnen meiner Gedanken hilft es mir, sie niederzuschreiben. Dabei ist zunächst unerheblich, ob sie gut oder schlecht, scharfsinnig oder irrsinnig sind, ob sie bereits von anderen an-, vor- oder zu Tode gedacht wurden oder ob sie möglicherweise einen völlig neuen, noch nie dagewesenen Blick auf das Universum eröffnen. Letzteres ist auszuschließen.
Ich schreibe aus innerem Antrieb und zum eigenen Vergnügen. Dennoch verlangt zuweilen die zarte Dichterseele nach Gehör, daher betreibe ich seit 2003 diese Website, die sich im Laufe der Jahre verändert hat – ebenso wie der eingangs besagte Mensch.
Was als virtueller Präsentationsraum meiner Lyrik begann, entwickelte sich zu einem Erlebensarchiv. Um meinen Reisefotografien ein sinnvolleres Dasein zu schenken als jenes in einmalig durchgeblätterten Fotobüchern, erweiterte ich die Website um bebilderte Reiseberichte. Die dazugehörigen Recherchen führen immer wieder zu interessanten Entdeckungen – nicht selten allerdings erst nach der Reise selbst.
Einen Anspruch auf Felerlosigkeit erhebe ich nicht. Um Ehrlichkeit und sachliche Sorgfalt bemühe ich mich dennoch.
Als ehemals ambitionierter Hobbyläufer berichte ich über meine Lauferlebnisse und hoffentlich irgendwann auch davon, mein Ziel, in jeder europäischen Hauptstadt einen Marathon zu laufen, erreicht zu haben.
Gesellschaftliche Beobachtungen und persönliche Gedanken haben inzwischen ebenfalls in diesem digitalen Archiv Einzug gehalten. Die Grenzen zwischen all diesen Bereichen sind fließend, sodass ein zunächst harmloser Reisebericht durchaus in eine philosophische Betrachtung ausarten kann.
Betrachten Sie die einzelnen Beiträge daher als Karteikarten in diesem Archiv, jedoch ohne Staub und Altertümlichkeit, auch wenn ich zuweilen zu altmodischen Formulierungen neige. Fühlen Sie sich eingeladen, darin zu blättern und zu stöbern. Vielleicht entdecken Sie den einen oder anderen interessanten Gedanken, ein sehenswertes Bild oder einen nützlichen Hinweis gar – möglicherweise noch vor Ihrer eigenen Reise.