Budapest 2023 – Tag 1

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Meine mir Liebste und ich hatten ein paar Tage frei – also warum nicht für eine Nacht nach Budapest? Ich hatte keine besondere Beziehung zu Budapest und auch keine großen Erwartungen und habe mich erstaunlich wenig bis gar nicht auf die Reise vorbereitet. Nach zweieinhalb Stunden Autofahrt erreichten wir unser Ziel und dackelten mit unseren Rucksäcken von der schwer zugänglichen Parkgarage zunächst zum Stories Boutique Hotel.

Das war gleich ein echtes Wow-Erlebnis. Das Stories Boutique Hotel beansprucht den oberen Teil eines prachtvollen Gebäudes, das mit dem the Twenty Six eines der angesagtesten Restaurants der Stadt beherbergt. Für das Abendessen bekamen wir leider keinen Platz mehr, aber da das Frühstück am nächsten Tag ohnehin dort serviert wird, würden wir zumindest dann das Vergnügen haben, uns in diesem üppig begrünten, glasüberdachten Innenhof die Mägen zu füllen.

Unser Budapest-Erlebnis beschränkten wir auf einen ausgedehnten Stadtspaziergang, bei dem wir ohne konkretes Ziel mal dieses Gebäude interessant fanden und mal jenen schönen Blick genossen. Eine detaillierte Beschreibung der im Vorbeigehen beäugten Sehenswürdigkeiten kann ich daher nicht bieten, aber wir starteten beim Anker-Gebäude, gingen am Riesenrad vorbei, warfen einen Blick ins Café Gerbeaud und einen weiteren auf die Vigadó-Konzerthalle. Weiter ging es über die Kettenbrücke, am Donauufer entlang, vorbei am Parlamentsgebäude bis zur Margaretenbrücke.

Einen Ort möchte ich dennoch hervorheben: Das 2005 errichtete Mahnmal „Schuhe am Donauufer“ erinnert in beklemmender Weise an die Pogrome an Juden während des Zweiten Weltkriegs.

Budapest - Schuhe am Donauufer
Budapest – Schuhe am Donauufer

Wir schlenderten zurück in die Innenstadt und stolperten am Freiheitsplatz unter anderem über Ronald Reagan und das Denkmal für die Opfer der deutschen Besatzung.

Am Abend suchten wir zur blauen Stunde noch ein paar Plätze auf, die sich für möglicherweise schöne Fotos eigneten – hier die Ergebnisse.

Nach dem Abendessen verbrachten wir noch Zeit in unserem Zimmer – eigentlich eine kleine zweigeschoßige Suite –, die wir unbedingt noch ein wenig würdigen wollten.